Published by thomas at Sat, 2010-March-27
in web.
In meinem letzten Post hatte ich ja über mein neustes Projekt berichtet: ein Online-Sudoku. Da das mein erstes Hobby-SEO Projekt war bzw. ist, gab es doch noch einigen Verbesserungsbedarf in Bezug auf eine gute Positionierung bei den Google Suchtreffern.Zum Einen hat sich die Subdomain unter schreier.it als äußerst suboptimal herausgestellt. Das lag nicht nur daran, dass Subdomains von Suchmaschinen und Webkatalogen generell als weniger relevant als reine Domains eingestuft werden, sondern vor allem die TLD (Top Level Domain) hatte es in sich. Das .it sollte eigentlich bei den menschlichen Nutzern die Assoziation zur Informationstechnik wecken, eine Suchmaschine hingegen sieht darin einfach nur den Sprachraum für Italien. Diese kleine Kleinigkeit hat dann aber dazu geführt, dass die Seite bei den Suchtreffern bei Google Deutschland recht weit hinten gelistet wurde. Habe ich aber auf der italienischen Seite von Google nach beispielsweise “sudoku drucken” gesucht, wurde mein Treffer relativ weit vorn platziert. Prinzipiell ist das schön, nur sucht im italienischen wohl niemand nach dem deutschen “Sudoku drucken”. ;-)Also habe ich dem Projekt eine deutsche URL spendiert: http://sudoku-drucken.de. Ein weiteres Problem bestand darin, dass ich verschiedene Inhalte auf einer einzigen Seite untergebracht habe (Sudoku drucken & Sudoku spielen, Anleitung, Lösungstipps). Dadurch ist es einfach unmöglich, diese einzige Seite auf alle Themen hin zu optimieren. Außerdem hat mir eine Keywort-Analyse verraten, dass viele Nutzer beispielsweise auch einen Sudoku-Knacker suchen. Also gibt es nun auch eine Möglichkeit, auf der Seite Sudokus lösen zu lassen.Die Aufteilung auf mehre Seiten hat noch den weiteren Vorteil, dass sich nun die Werbung besser variieren und verteilen lässt. Das hilft auch dem Nutzer..Last but not least habe ich noch die Möglichkeit geschaffen, Sudokus verschiedene Schwierigkeit auf einer Seite drucken zu können, zu finden bei Sudoku drucken. Weitere Vorschläge sind natürlich immer willkommen.
Als ich neulich beim Surfen durch Zufall auf ein Sudoku gestoßen bin, habe ich nicht nur das Spiel für mich entdeckt, sondern dachte mir “hey, das kannst du auch..”. Naja, also habe ich mich einige Tage hingesetzt und mein frisches Wirtschaftsinformatiker-Wissen angewendet und ebenfalls ein Sudoku zum online-spielen gezaubert. Die Sudokus lassen sich dabei in fünf Schwierigkeitsstufen spielen. Wem das mit dem online-spielen nichts ist, der hat auch die Möglichkeit sich jeweils 6 Sudokus in einer Schwierigkeitslevel seiner Wahl als PDF zu generieren und diese dann ausgedruckt zu spielen.Und warum mache ich sowas? Ganz einfach, erstens fand ich das eine schöne Herausforderung für ein Projekt und zweitens bekomme ich von Google für die geschaltete Werbung Bruchteile von Centbeträgen, somit könnte man damit auch nach geschätzen 200 Jahren auch reich werden
Aber jetzt viel Spaß beim Spielen..
Even if its almost a year since I am back from USA this period of life is not yet checkmarked completely. Everyone who earns a Penny is obliged to file a (federal) tax return. This must be done until April, 15th of the following year. So did I.To file the federal tax return I had some help from CDS, the organisation which helped obtaining the US visa. They provided a web-based application to create the tax return step by step with helpful explanations and hints. As only permanent residents of the US are allowed to file the tax return electronically, I was obliged the print and mail the return. Filing the Georgia state income tax was up to me as in my case there is no law which says I have to file a return. But as there was any potential windfall in prospect I had to do this return as well, of course.
Finally, it was not as difficult as I expected. After reading all the corresponding forms and remarks on the sheets it can be done easily. So I sent both tax returns still in time to the United States of America.The federal refund reached my US bank account in April, only a couple of weeks after sending all papers to the IRS.The Georgia state tax return took al little longer. At least the Georgia Department of Revenue lets you follow up the
estimated refund date on their website. But when my refund was due and did not arrive in any way I contacted them directly and got an astonishing answer: Their worked through my papers but the did not send any check because I am no resident. But now, they explained, a check will be mailed to my German address. And so did they. Almost after one year I got my last “paycheck”. Finally, I did not pay any tax at all! 
After almost 7 months in the US this beautiful epoch in my life ends now. Beside lots of valuable experiences which I made during this time I also met a lot of remaining contacts - business ones as well as private ones. Under certain circumstances I’d loved to stay in the US even longer but for now I am looking forward to be back in Germany again. I am especially looking forward to certain people and things, e.g. typical German Cuisine, Autobahn and [no] speed limits, German quality standards, … . But I will also miss things which I learned to appreciate during my time in the US (Pepperjack cheese, 24/7 opening hours, open-minded and nearly always friendly people, cruise control, satellite radio, …).
On Saturday morning I finally landed with an incredibly amount of luggage in Frankfurt and stepped off a plane by now already to the 31. time. My way thru the German Customs wasn’t a problem. After I tried to declare at least a small amount of the real value of goods I had, the guy from the custom told my that the allowance level has been increased up to 430€. 
Btw, despite all the fast food I didn’t increase my weight at all. Even if I am no longer in the US now the blog will stay alive - a next big trip is already in planning..
Published by thomas at Wed, 2008-November-12
in usa.
Nach nun 6 Monaten vieler toller Erfahrungen und Abenteuer ist nun morgen mein letzter Arbeitstag. Das heißt natürlich aber nicht, dass ich schonwieder zurück nach Deutschland komme. Freitag werde ich noch putzen & packen um dann am Samstag hier meine Zelte abzubrechen. Samstag Morgens um 08.00 Uhr geht mein Flieger über Phoenix nach San Francisco. Dort beginnt für mich dann ein gebuchter 2 Wochen Trip in einer kleinen Gruppe an der Westküste von Frisco bis San Diego, von dort gehts dann ins Landesinnere zurück durch insgesamt neun Nationalparks (Grand Canyon, Monument Valley, …) bis nach Las Vegas. Ab dort bin ich dann wieder allein unterwegs und fliege nach Miami, wo ich mir mit einem Mietwagen nochmal 3 Tage as much as possible anschauen werde. Danach gehts mit dem Flieger wieder zurück nach Atlanta von wo dann am nächsten Tag mein Flug zurück nach Deutschland geht.
Ach übrigens, volltanken kostet hier zur Zeit etwa $26 - die Gallone für weniger als $2.

Published by thomas at Tue, 2008-October-07
in usa.
Neulich Sonntags waren 5 von uns mal wieder unterwegs - in einer echten Gospel Kirche. Im Gegensatz zu einer normalen Kirche hier waren die Anwesenden fast alle wirklich gut gekleidet (wir natürlich auch) – für Amerika ist das ja nicht unbedingt der Regelfall. Teilweise auch mit extrem extravaganten Hüten (Frauen), da hätte man glatt meinen können, man wäre auf einer Pferderennbahn in Baden-Baden
. Am Eingang dann wurden wir persönlich mit Handschlag und mit Namen begrüßt. Vorher hat uns noch ein kleines schwarzes Kind gefragt, wen wir denn wählen..! Die Mama hat dann aber auch bald begriffen, dass wir Ausländer sind und daher keine registrierten Wähler und somit ihren Kleinen zurückgepfiffen.
Gepredigt wurde eigentlich nur wenige Minuten der etwa 2 Stunden in der Kirche, den Rest der Zeit hat wirklich immer wer gesungen - Chor oder Solo. Aber total anders war hier eben, dass viele normale Erwachsene extrem ekstatisch geweint haben, viele sind dabei wie besessen durch die Gänge gerannt. Das war aber für alle Anwesenden ganz selbstverständlich und normal. Überall gab es auch Kirchenbedienstete, die dann schon immer mir großen Boxen von Taschentüchern rumgegangen sind und diese verteilt haben. Neben dem üblichen shake-hands sind dann wieder die Kuverts für Spenden durch die Reihen gegangen und nach einer abschliessenden Taufe in einem wirklich kleinen Pool wars dann auch schon wieder vorbei. Dieser Aufenthalt lässt sich aber leider nur rudimentär so beschreiben, wie wir ihn denn wirklich wahrgenommen haben: Für mich war’s auf jeden Fall ein ganz faszinierendes Erlebnis.
Published by thomas at Mon, 2008-October-06
in usa.
Diese Nacht war mal etwas anderes. Nachdem einige der letzten Nächte mal verdammt kalt waren, gab es dieses Mal eine andere unangenehme Überaschung. Um etwa 4.30 Uhr bin ich aufgewacht weil es ziemlichen Lärm bei uns im Haus gab. Dann habe ich gehört, wie jemand mit viele Mühe die Treppen hochgepoltert kam - das hat sich angehört wie wenn sich ein Angeschossener die Treppe mit letzter Kraft hochschleppt (teilweise mit echzen und stöhnen). Aber es wurde noch besser. Anschliessend hat sich irgendwer immer total an der Wand und eben auch direkt an meiner Tür gelehnt, gekratzt und entlang gerutscht alles mit passenden Geräuschen. Ich stand bereits im Dunkeln schön barfuss und mit Pfefferspray im Anschlag hinter der Tür und habe nur darauf gewartet, dass die Tür aufgeht und ich los sprühen muss. Dieses Mal habe ich mich auch nicht über die neue Erfahrung gefreut und hatte wirklich etwas Angst. Zwar hatte ich schon die Vermutung, dass das mein Mitbewohner Ken ist, der heute ungewöhnlicherweise mal 2h früher von seiner Nachtschicht zurück kommt, aber darauf wetten wollte ich mitten in der Nacht auch nicht. Es konnte ebenso gut sein, dass es eben doch Freaks oder Einbrecher sind. Hier kann ja auch jeder eine Waffe haben. Irgendwann ging dann im Flur das Licht an und ich konnte mir den Sinn hinter dem Kratzen an der Wand erklären: Lichtschaltersuche. Da es dann wieder ruhig geworden war und ich mittlerweile meine Tür auch richtig verriegelt hatte, habe ich mich wieder ins Bett gelegt und weiter geschlafen. Ich bin einfach mal davon ausgegangen dass es Ken gewesen sein musste und habe auch keine Cops gerufen. Abgesehen von einem heftigen Schlag bei dem wohl unten irgendetwas Großes runtergefallen sein musste war die restliche Nacht dann auch recht ruhig. Als ich dann Morgens aus dem Zimmer gekommen bin, lag schon Ken’s Hose mitte im Gang, knapp 2m weiter dann seine Brille und ihn habe ich dann schließlich im Wohnbereich auf dem Sofa schlafend gesehen - allerdings nun schon zum zweiten Mal ohne Hose! Sehr strange, ich meide den Wohnbereich nun auch erst recht! Zwar ist Ken immer recht nett und sehr höflich und hilfsbereit, aber trotzdem ist er mir auch weiterhin irgendwie suspekt! Ich nehm an, dass er gut betrunken oder sonst igendwie grad auf einem Trip war. Wenn ich ihn wieder einmal treffe werd’ ich dem Spektakel mal auf den Grund gehen!
Obwohl der Hurricane Gustav nun schon einige Wochen zurück liegt werde ich nun doch noch von ihm getroffen. Da mein Spritschlucker total leer ist bin ich jetzt eben noch mit der Reserve unterwegs gewesen - in der Hoffnung noch irgendwo gas zu bekommen. Keine Chance! Auch nach einigem herumtelefonieren habe ich es bisher nicht geschafft irgendwo noch Sprit aufzustöbern. Leider habe ich den Zustand jetzt nicht früh genug erkannt und hätte dann etwas mehr mit dem verbleibenden Benzin haushalten können. Jetzt werde ich morgen mit einem Kollegen zu Siemens fahren und hoffen dass es morgen wieder etwas gibt..
Für dieses lange Wochenende hatten wir uns bereits ein 4 Sterne Hotel in New Orleans gebucht. Da aber nicht nur wir dieses Wochenende nach New Orleans wollten, sondern auch Hurricane Gustav, mussten wir uns kurzfristig noch einmal um entscheiden. Wenige Stunden vor unserer geplanten Abfahrt am Freitag haben wir noch einmal eine Telefonkonferenz gehalten und ein neues Ziel festzulegen: Chicago. Hier wollte ich eigentlich dann alleine nach Ende meines Vertrags hier in Amerika noch hin, so aber als Roadtrip ist das ganze natürlich viel angenehmer und günstiger. Los ging es um 3 Uhr Nachmittags und nach 13h Fahrt bzw. 720 miles (1150 km) waren wir dann auch in unserem kurzfristig gebuchten 4 Sterne Hotels in Chicago. Da das Parken hier aber pro Auto und Nacht $49 kostet, haben wir uns dann ab der 2. Nacht für unsere beiden Autos mit Jens & Diana, Daniel, Kira, Sebastian und mir ein Parkhaus in der Nähe für die Hälfte gesucht.





Chicago selbst ist eine sehr schöne Stadt, für mich bisher die schönste Stadt hier in Amerika. Schön und atemberaubend. Die Verkehrsführung in der Nähe unseres Hotels funktioniert auf 3 Ebenen, was mich dann doch auch sehr beeindruckt. An unserem ersten Tag haben wir dann eine 45-minütige Skyline-Tour mit einem Schiff auf dem Lake Michigan gemacht, sind mit dem kostenfreien trolley durch die Stadt gefahren und sind dann im Anschluss noch per pedes zur Buckingham Fontain, die aus dem Vorspann von „Eine schrecklich nette Familie“ bekannt ist, gelaufen. Abends, nach vielen weiteren interessanten Eindrücken, haben wir dann noch Jelena & Bart getroffen, die ebenfalls in Alpharetta bei Siemens arbeiten und zeitgleich nach Chicago geflogen sind. Zusammen sind wir dann noch zum Lincoln Park gefahren und waren hier gemeinsam essen.



















Sonntags sind wir dann nach dem Frühstück bei Dunkin Donuts wieder meistens zu Fuß die Stadt durchstreift bis wir Nachmittags dann eine dreieinhalbstündige Al Capone-Bustour gemacht haben, auf der die beiden entsprechend gekleideten und lustigen Guides einen in die Welt der Gangster von Chicagos früherer Tage abtauchen lassen haben. Abends waren wir dann wieder mit Bart und Jelena in einen Blues Club unterwegs.


















Am Montag sind wir dann getrennt wieder zurück gefahren, da Daniel, Diana & Jens erst später fahren wollten sind wir alleine los gefahren. Allerdings hatten wir daher kein leading car mehr mit einem Navi. Da wir auch keinerlei Karten dabei hatte, haben wir uns im Hotel die Route vom unfreundlichen Concierge ausdrucken lassen. Wir können im Übrigen nicht unbedingt bestätigen, dass in Amerika der Service immer so besonders freundlich ist. Anyway, es war mal wieder ein super Trip, allerdings in der Besetzung nun wohl der letzte, da in den nächsten Wochen immer mehr interns zurück nach Deutschland fliegen.
An diesem letzen Samstag den ich nun in den Rockies hatte bin ich noch mal wandern gewesen. Das erste Stück bin ich wieder alleine gegangen, aber nach 8 km am Ufer des Lake Minnewanka hat sich der Weg dann gegabelt und ab da war wieder eine Gruppe von mindestens 4 Personen wegen der Grizzlys notwendig. Also habe ich hier erstmal eine Pause gemacht und schon nach 10 Minuten warten bin ich dann ab hier mit Andy & Rachelle , Sarah, Marina und Derek zu unserem gemeinsamen Ziel weitergegangen: dem Alymer Lookout. Teilweise war das Tempo wieder mal sehr flott. Der Ausblick am Ziel hat aber wieder einmal für alles entschädigt. Da Andy früher einmal im Nationalpark gearbeitet hat, hat er eine Menge über die Gegend zu erzählen gewusst. Unter anderem haben wir dann auch noch recht frische Bärenspuren auf dem trail entdecken können. Außerdem habe ich ein kleines Fossil gefunden. Insgesamt waren das dann am Ende des Tages 24 km in 7 Stunden. Dank der vielen Bären hier im Wald lerne ich ständig neue Leute kennen

















Am Sonntag bin ich mit Cleber ins 400km entfernte Jasper gefahren. Eigentlich wollten wir um 6 Uhr morgens starten, da Cleber aber verschlafen hatte, sind wir dann erst gegen 7 losgekommen. Die Fahrt nach Jasper, über den Highway 93 nach Norden, war noch einmal der krönende Abschluss meines Kanada-Trips. Die Straße führt nicht nur endlich auch mal über einige Pässe, sondern begeistert auch dadurch, dass man teilweise durch total breite valleys fährt, welche dann ein einziges urtümliches Kiesflussbett sind, überall auf den Kiesbänken haben sich dann schon Bäume angesiedelt und einzig die auf einem Damm errichtete Straße erinnert hier noch an Zivilisation. Weiterhin kommt man an vielen Gletschern vorbei, ständig warnen road signs vor Wildwechsel verschiedenster Art und hinter jedem Berg ist die Natur wieder anders.
Jasper dann hat nicht so viel zu bieten, hier sind wir dann nur einmal durch die Stadt geschlendert, haben ein riesiges Eis gegessen und sind dann auch nach einer halben Stunde schon wieder zurück gefahren. Die Fahrt war heute das Ziel. Schon etwas wehmütig sehe ich dann auf der Rückfahrt die Rockies im Rückspiegel immer kleiner werden, vorerst das letzte Mal.
















