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Farewell

After almost 7 months in the US this beautiful epoch in my life ends now. Beside lots of valuable experiences which I made during this time I also met a lot of remaining contacts - business ones as well as private ones. Under certain circumstances I’d loved to stay in the US even longer but for now I am looking forward to be back in Germany again. I am especially looking forward to certain people and things, e.g. typical German Cuisine, Autobahn and [no] speed limits, German quality standards, … . But I will also miss things which I learned to appreciate during my time in the US (Pepperjack cheese, 24/7 opening hours, open-minded and nearly always friendly people, cruise control, satellite radio, …).
On Saturday morning I finally landed with an incredibly amount of luggage in Frankfurt and stepped off a plane by now already to the 31. time. My way thru the German Customs wasn’t a problem. After I tried to declare at least a small amount of the real value of goods I had, the guy from the custom told my that the allowance level has been increased up to 430€. :-)
Btw, despite all the fast food I didn’t increase my weight at all. Even if I am no longer in the US now the blog will stay alive - a next big trip is already in planning..

..dem Ende entgegen

Nach nun 6 Monaten vieler toller Erfahrungen und Abenteuer ist nun morgen mein letzter Arbeitstag. Das heißt natürlich aber nicht, dass ich schonwieder zurück nach Deutschland komme. Freitag werde ich noch putzen & packen um dann am Samstag hier meine Zelte abzubrechen. Samstag Morgens um 08.00 Uhr geht mein Flieger über Phoenix nach San Francisco. Dort beginnt für mich dann ein gebuchter 2 Wochen Trip in einer kleinen Gruppe an der Westküste von Frisco bis San Diego, von dort gehts dann ins Landesinnere zurück durch insgesamt neun Nationalparks (Grand Canyon, Monument Valley, …) bis nach Las Vegas. Ab dort bin ich dann wieder allein unterwegs und fliege nach Miami, wo ich mir mit einem Mietwagen nochmal 3 Tage as much as possible anschauen werde. Danach gehts mit dem Flieger wieder zurück nach Atlanta von wo dann am nächsten Tag mein Flug zurück nach Deutschland geht.
Ach übrigens, volltanken kostet hier zur Zeit etwa $26 - die Gallone für weniger als $2.

Gospel

Neulich Sonntags waren 5 von uns mal wieder unterwegs - in einer echten Gospel Kirche. Im Gegensatz zu einer normalen Kirche hier waren die Anwesenden fast alle wirklich gut gekleidet (wir natürlich auch) – für Amerika ist das ja nicht unbedingt der Regelfall. Teilweise auch mit extrem extravaganten Hüten (Frauen), da hätte man glatt meinen können, man wäre auf einer Pferderennbahn in Baden-Baden :D . Am Eingang dann wurden wir persönlich mit Handschlag und mit Namen begrüßt. Vorher hat uns noch ein kleines schwarzes Kind gefragt, wen wir denn wählen..! Die Mama hat dann aber auch bald begriffen, dass wir Ausländer sind und daher keine registrierten Wähler und somit ihren Kleinen zurückgepfiffen.
Gepredigt wurde eigentlich nur wenige Minuten der etwa 2 Stunden in der Kirche, den Rest der Zeit hat wirklich immer wer gesungen - Chor oder Solo. Aber total anders war hier eben, dass viele normale Erwachsene extrem ekstatisch geweint haben, viele sind dabei wie besessen durch die Gänge gerannt. Das war aber für alle Anwesenden ganz selbstverständlich und normal. Überall gab es auch Kirchenbedienstete, die dann schon immer mir großen Boxen von Taschentüchern rumgegangen sind und diese verteilt haben. Neben dem üblichen shake-hands sind dann wieder die Kuverts für Spenden durch die Reihen gegangen und nach einer abschliessenden Taufe in einem wirklich kleinen Pool wars dann auch schon wieder vorbei. Dieser Aufenthalt lässt sich aber leider nur rudimentär so beschreiben, wie wir ihn denn wirklich wahrgenommen haben: Für mich war’s auf jeden Fall ein ganz faszinierendes Erlebnis.

Einbrecher!

Diese Nacht war mal etwas anderes. Nachdem einige der letzten Nächte mal verdammt kalt waren, gab es dieses Mal eine andere unangenehme Überaschung. Um etwa 4.30 Uhr bin ich aufgewacht weil es ziemlichen Lärm bei uns im Haus gab. Dann habe ich gehört, wie jemand mit viele Mühe die Treppen hochgepoltert kam - das hat sich angehört wie wenn sich ein Angeschossener die Treppe mit letzter Kraft hochschleppt (teilweise mit echzen und stöhnen). Aber es wurde noch besser. Anschliessend hat sich irgendwer immer total an der Wand und eben auch direkt an meiner Tür gelehnt, gekratzt und entlang gerutscht alles mit passenden Geräuschen. Ich stand bereits im Dunkeln schön barfuss und mit Pfefferspray im Anschlag hinter der Tür und habe nur darauf gewartet, dass die Tür aufgeht und ich los sprühen muss. Dieses Mal habe ich mich auch nicht über die neue Erfahrung gefreut und hatte wirklich etwas Angst. Zwar hatte ich schon die Vermutung, dass das mein Mitbewohner Ken ist, der heute ungewöhnlicherweise mal 2h früher von seiner Nachtschicht zurück kommt, aber darauf wetten wollte ich mitten in der Nacht auch nicht. Es konnte ebenso gut sein, dass es eben doch Freaks oder Einbrecher sind. Hier kann ja auch jeder eine Waffe haben. Irgendwann ging dann im Flur das Licht an und ich konnte mir den Sinn hinter dem Kratzen an der Wand erklären: Lichtschaltersuche. Da es dann wieder ruhig geworden war und ich mittlerweile meine Tür auch richtig verriegelt hatte, habe ich mich wieder ins Bett gelegt und weiter geschlafen. Ich bin einfach mal davon ausgegangen dass es Ken gewesen sein musste und habe auch keine Cops gerufen. Abgesehen von einem heftigen Schlag bei dem wohl unten irgendetwas Großes runtergefallen sein musste war die restliche Nacht dann auch recht ruhig. Als ich dann Morgens aus dem Zimmer gekommen bin, lag schon Ken’s Hose mitte im Gang, knapp 2m weiter dann seine Brille und ihn habe ich dann schließlich im Wohnbereich auf dem Sofa schlafend gesehen - allerdings nun schon zum zweiten Mal ohne Hose! Sehr strange, ich meide den Wohnbereich nun auch erst recht! Zwar ist Ken immer recht nett und sehr höflich und hilfsbereit, aber trotzdem ist er mir auch weiterhin irgendwie suspekt! Ich nehm an, dass er gut betrunken oder sonst igendwie grad auf einem Trip war. Wenn ich ihn wieder einmal treffe werd’ ich dem Spektakel mal auf den Grund gehen!