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Pensacola

Dieses Wochenende gings mal wieder nach Florida, genauer nach Pensacola. Die Fahrt unseres 1-Auto-Trips hat diesmal nur etwa 6h gedauert. Ursprünglich wollten wir nach Destin fahren, aber dort haben wir kein erschwingliches Hotel mehr bekommen. In Pensacola haben wir im ComfortInn genächtigt. Bezahlt war für 2 Personen, geschlafen haben dann aber 5 Leute im Zimmer: Verena & Philipp, Marina, Anthony und ich. Das Frühstück am Samstag bestand dann wie schon beim letzten Florida-Trip aus einem Mini-Buffet, also Bagels, Toast, Muffins und es gab Waffelteig zum selber zubereiten im Waffeleisen. Entweder aber haben die Amerikaner einen sehr eigenartigen Geschmack oder der Teig war einfach nicht so wie er sein sollte – die Waffeln haben nämlich ziemlich widerlich geschmeckt.
Später sind wir dann zum Strand gefahren und haben dort bis Abend zugebracht. Hier kamen dann einfach mal so 3 Apache Kampfhubschrauber recht tief an der Küste vorbeigeflogen. Gut, das Militär gehört hier eben einfach zum Alltag. Ich hab mir auch wieder nen schönen Sonnenbrand geholt, obwohl ich unter einem Schirm lag und mich einmal eingecremt hab. Unerklärlich. Zum Schnorcheln war es diesmal zu aufgewühlt und es gab auch wenig zu sehen. Zudem kam noch, dass im Wasser jede Menge Quallen waren, die wahrscheinlich auch für das Jucken verantwortlich war, dass jeder hatte, nachdem er aus dem Wasser kam. Abends waren wir dann noch im Partyviertel was essen. Allerdings habe ich und Anthony, der sich noch schlimmer verbrannt hat als ich, und wegen dem Sonnenbrand etwas fiebrig gefühlt. Am nächsten Tag waren wir aber wieder fit. Die Sonnenbrändler sind daher auch diesmal nicht mit an den Strand, stattdessen sind wir ins NAVAL Aviation Museum. Dieses zweitgrößte Luftfahrtmuseum der Welt hat einiges zu bieten, wie so oft war der Eintritt frei und ne interessante guided Tour gabs auch for free. Etwa gegen 3 Uhr Ortszeit haben wir dann die anderen drei wieder vom Strand abgeholt und haben uns wieder auf den Heimweg begeben.
Bilder gibt’s diesmal keine, vielleicht adde ich noch welche wenn ich die mal fertig gemacht habe, momentan fehlt mir aber einfach die Zeit.

Great Smoky Mountains

Dieses Wochenende waren wir in den Great Smoky Mountains. Ich war mal wieder mit Verena und Philipp unterwegs, da wir wandern wollten. Zwei andere Autos mit weniger wanderwilligen sind ebenfalls noch gefahren. Leider sind wir am Samstagmorgen schon etwas verspätet aufgebrochen, zudem hat die Fahrt nach Gatlinburg, wo wir unser Hotel hatten, länger gedauert als geplant. Daher waren wir dann erst gegen 4 pm auf dem Parkplatz unseres Hiking Trails - zu den Rainbow Falls.

2008-07-19_10-42_e4_6223-30.jpg2008-07-19_11-48_e4_6233-30.jpgMotorradBambusTouristenindianer 2Siedlung 2

Die Wanderung hat dann verblüffenderweise mit den Zeitangaben der amerikanischen Trailbeschreibung überein gestimmt. Insgesamt waren wir etwa dreieinhalb unterwegs. Auf dem Rückweg dann aber kam uns ein junges Pärchen entgegen, die uns gefragt haben, ob wir schon von dem Bären wüssten? Wir dachten erst, they’re kidding, aber dann hat der Mann uns ein Video auf seinem Handy gezeigt, und gemeint, dass es ein ausgewachsener Schwarzbär war - keine Viertelmeile von uns entfernt! Der Bär auf dem Video war vielleicht 20m entfernt! Die Gefahr habe ich da weniger stark gesehen als die Möglichkeit, einmal einen Bären vor die Linse zu bekommen. Ab jetzt sind wir mit geschärften Sinnen vorsichtig weiter gegangen. Hinter jeder Biegung, im Dickicht links und rechts des Weges konnte er sein - oder sollte ich besser sagen: ..konnte er lauern? ;-) Als uns dann eine Familie mit 2 kleinen Kindern entgegen kam, haben wir denen auch erzählt, dass wohl hier ein Bär umherstreift. Sie meinten aber nur mit unbesorgten Gesichtern, dass sie schon davon gehört hätten. Mehr sorgen hat ihnen wohl gemacht, wieviel Wegstrecke sie noch vor sich haben. Aber sie haben ihren Weg unbeirrt über die Bärenstrecke fortgesetzt..! Für uns gab es dann aber finally keinen Bären mehr zu sehen, leider!

2008-07-19_14-47_e4_6363-30.jpg2008-07-19_14-55_e4_6393-30.jpgWanderwegRainbow FallsOldtimer 2Einige von uns..

Abends sind wir dann in der Stadt auf die anderen getroffen. Die Stadt ist sehr touristisch ausgeprägt gewesen: Die Hauptstraße im Ort war eigentlich eine einzige Jahrmarktstraße, mit candy, Spielhallen, skurilen Museen, Gruselhäusern und allerlei farbenfroher Leuchtreklame.
Da wir nach unserer langwierigen Kneipensuche am Ende dann in einer eigenwilligen Countrykneipe gelandet sind und das nicht unbedingt jedem so gefallen hat, hat dann ein Teil den restlichen Abend noch im Dunkeln am Hotelpool verbracht. Am Morgen danach waren wir bis zur Heimfahrt am Mittag eigentlich nur mit Auschecken und dem Brunchen in einem Pancakehaus beschäftigt. Hier gibts deftiges amerikanisches Frühstück, also Eier, Bacon, Cheese, Toast, Pancakes, Hash Browns, usw. - alles natürlich mit viel Fett zubereitet. Nach so ‘nem Frühstück brauche ich meistens bis Abends nichts mehr zu essen! Aber es schmeckt! Auf der Rückfahrt dann haben wir noch einige Fotostops in den Bergen gemacht und sind nochmal durch eine Souvenirstraße einer kleinen Indianersiedlung geschlendert. Letzte Etappe war dann noch ein Stop an einem riesigen Schrottplatz, der am Sonntag geschlossen war und viele schöne alte amerikanische Autos zum Rosten ausgebreitet hatte ;-).

Mountains 22008-07-20_13-40_e4_6536-30.jpg2008-07-20_13-59_e4_6540-30.jpgSchrottplatz 2CaravanSchrottplatz 8
 

Washington D.C.

Da vor diesem Wochenende der Freitag hier in den USA ein Feiertag ist, nämlich Independence Day, hat uns unser Roadtrip an diesem Wochenende nach Washington D.C. geführt, by car! Die geplante Abfahrt am Donnerstag war zwar auf 3pm angesetzt, los gefahren sind wir dann aber erst etwas später. Diesmal mit dabei sind wieder Diana & Jens, Kira und Lars im ersten Auto. Bei mir im Auto fahren noch Antonia, Anthony und Sebastian mit. Zwar fährt noch ein drittes Auto von einem anderen Siemens Standort hier aus der Gegend nach Washington, aber da die anderen Vier auch in einem anderen Hotel untergekommen sind, bleiben wir ein Konvoi aus 2 Autos. Nach dem anfänglichen Stau sind wir dann aber auf unserer 625miles (1000km) langen Strecke gut voran gekommen. Dabei gings erstmal raus aus Georgia, durch das bergige South & North Carolina und anschließend durch Virginia bis nach WDC. Obwohl ich sehr gerne Auto fahre, werde auch ich mal müde, und wir wechseln nach 500 miles. Unterwegs sehen wir dann auf einer Ladefläche eines Pick-Up Trucks einen Mann liegen, lebend ;-). Wir sind auf der Autobahn! Wir versuchen in der Dunkelheit noch ein paar Fotos von ihm zu machen bis wir ihm wieder seine Ruhe lassen. Auch schön jetzt Abends sind die amerikanischen Trucks, die teilweise mit vielen kleinen Lichter echt schön beleuchtet sind – ganz ähnlich des Coca Cola Trucks aus der Weihnachtswerbung. Um etwa 2:30am erreichen wir dann DC. Auf den letzten Meilen zu unserem Holiday Inn passieren wir noch ein lebendiges Nachtleben in DC. Da für dieses Wochenende in Washington DC bis zu 1,5 Mio Besucher erwartet werden und Hotelzimmer entsprechend gehandelt werden, ist bei unsere Ankunft zunächst noch nicht ganz klar, ob wir ausreichend Betten haben. Normalerweise sind die Hotelzimmer immer mit 2 Doppelbetten ausgestattet, muss aber nicht. Zwar hat unsere gute Fee Diana, die wieder alles perfekt organisiert hat, schon bei der Buchung der beiden Zimmer diesbezüglich angerufen, sicher sind unsere Betten aber trotzdem nicht. Aber unsere Bedenken lösen sich auf, als wir in jedem Zimmer eine bereits bezogene Ausziehcouch vorfinden.

Mann auf der LadeflächeFeuerwehrRaucher2008-07-04_10-49_e4_5576-30.jpgCapitol2008-07-04_11-36_e4_5596-30.jpg

Frühstück ist diesmal keins mit im Preis inkludiert. Am nächsten Morgen brechen wir dann per Bus ins Zentrum auf. Im Starbucks gibt’s erstmal Frühstück – ich hol mir allerdings im Burger King nebenan erstmal ’nen Double Cheeseburger :D
Weiter geht’s zum White House, das allerdings im Wirklichkeit irgendwie viel kleiner erscheint. Um 11:45am beginnt dann gleich in der Nähe die große Independence Day Parade, die wir uns dann natürlich auch nicht entgehen lassen können. Bis zum Abend haben wir dann noch diverse Memorials und andere interessante Ecken gesehen. Abends um 9 soll dann ein großes fireworks starten. Bis es aber soweit ist, lassen wir die wir heute komplett ohne Regenschutz unterwegs sind uns noch etwas von einigen Regenschauern unter verschiedene überfüllte aber trockene Schlupfwinkel scheuchen. An einer wirklich extrem gedrängten Bushaltestelle entdeckt dann Diana, wie ein Schwarzer gerade versucht, die Kameratasche eines Inders aufzumachen. Entwenden konnte er aber noch nichts. Da der diebische Teufel nun aufgeflogen ist, sucht er auch schnell das Weite. Washington DC hat eine hohe Kriminalitätsrate. Das nicht weit entfernte Baltimore ist sogar die kriminellste Stadt der USA.

Verkäufer2008-07-04_12-01_e4_5627-30.jpgHochrad 12008-07-04_12-39_e4_5696-30.jpg2008-07-04_13-17_e4_5730-30.jpgHubschrauber 1White House 2WW2 MemorialWashington Monument 2VeteranThomas Jefferson MemorialWashington Monument 3

Nass sind wir nun zwar trotzdem geworden, allerdings ist’s zum Glück nicht kalt, nur entsprechend schwül. Oft muss man übrigens, bevor man in ein öffentliches Gebäude oder in den Picknickbereich für das heutige Feuerwerk darf, erst durch einen Sicherheitscheck – ganz wie am Flughafen. Mich nervt das mit der Zeit ziemlich, da ich ja eine ganze Menge an Fotokram mit mir herum schleppe. Das Feuerwerk am Abend belohnt dann aber für alles: Ich habe noch nie ein besseres Feuerwerk gesehen, echt super!

Thomas Jefferson Memorial 2GruppeAbraham Lincoln2008-07-04_21-26_i5_3538-30.jpgCapitol 2Library of Kongress 1

Der Bus zurück in den Stadtteil unseres Hotel lässt dann zwar etwas lange auf sich warten, aber immerhin kommt noch einer. Jetzt hatten wir eigentlich noch eine Kneipe geplant, aber da heute Feiertag ist und viele Läden heute geschlossen sind war’s das für diesen Tag.
Am Samstag haben wir erstmal in einem Bagel-Laden gefrühstückt und sind dann erstmal ins Capitol gefahren, das allerdings für heute das Kontingent an Besucherkarten schon ausgegeben hatte. Wir waren dann in der Nationalbibliothek, wo Einiges zur Constitution und zur Geschichte von Amerika ausgestellt war. In die eigentliche Bibiliothek konnten wir nur einen Blick durch die Tür werfen - ohne Ausweis kein Zutritt. Im Air and Space Museum, zu dem wir im Anschluss gelaufen sind, könnte man locker 4h verbringen, wir aber hatten nur eine halbe Stunde, da wir vorher noch Essen waren und einfach noch mehr sehen wollten. Mit dem Taxi ging’s dann ins Spy Museum, das ausnahmsweise Eintritt kostet, da es ein privates Museum ist. Leider gab’s auch hier für heute keine Karten mehr, so dass wir den Besuch hier auf den nächsten Tag verschieben. Gleich in der Nähe gibt es noch das J. Edgar Hoover Building, wo das FBI seinen Sitz hat. Wieder mit dem Taxi sind wir dann zum Bureau of Engraving and Printing gefahren, hier wird der Dollar gedruckt und geprägt. Leider hat das am Wochenende generell geschlossen. Gleich in der Nähe auf einer großen Wiese waren dann aber noch einige Zelte des Air and Space Museum, wo es noch Einiges zu entdecken gab. Hier hat sich unsere 8er Gruppe dann teilweise getrennt bis wir dann am Abend wieder gemeinsam mit der Metro zur Union Station gefahren sind, die bekannt für ihre goldene Kuppel ist. In der Metro erwähnt eine Frau in einem Gespräch mit uns, dass sie schon vermutet hat, dass wir Deutsche sind, es aber nicht gesagt hat, weil sie uns nicht beleidigen wollte! *?*

Abendessen gab es dann in Chinatown gemeinsam mit (einem 2.) Sebastian aus der anderen Washington-Gruppe. Wir waren beim Thai. Washington hat außerdem eine Kneipe der 1500 Biersorten, wo einige aus der Gruppe gerne hin wollten. Aber es gab hier zum Glück nicht nur Bier, sondern auch Cider und andere alkoholische Getränke aus aller Welt. Die Bedienung war hier aber sehr unfreundlich. Da wir aber eine Gruppe waren, wird hier üblicherweise die gratuity schon mit auf der Rechnung abgerechnet – also leider keine Chance weniger tip zu geben. Das erste Stück Richtung Hotel sind wir dann wieder gelaufen – zum Glück. Denn so sind wir durch die Straße gekommen, die total viele Botschaften beherbergt. Eine Villa schöner als die andere. Irgendwann waren wir dann aber lost und haben es dann nach 15 Minuten geschafft, uns 2 Taxis anzuhalten um zum Hotel zu kommen. Meistens hat eine Taxifahrt so um die $12 gekostet, geteilt durch die Insassen also kein Geld.

ComputerfreakWelt der Autos2008-07-05_12-27_e4_5957-30.jpgJ. Edgar Hoover Building2008-07-05_15-18_e4_6017-30.jpg2008-07-05_15-18_e4_6019-30.jpg

Sonntag früh sind wir dann gleich nach dem Auschecken mit den Autos noch mal ins Spy Museum gefahren, das ich jedem Washington Besucher nur empfehlen kann. Geplant hatten wir leider nur 2 Stunden, was auf jeden Fall zu wenig war. Anschließend haben wir im McDonalds noch unseren Hunger gestillt und sind dann vor unserer Heimfahrt noch zu unseren letzten beiden Checkpoints gefahren: Das Pentagon, was sich auf dem Weg zum Arlington Cemetery befindet. Als wir dann auf dem Parkplatz vor’m Pentagon halten und alle beginnen Fotos zu schießen, ertöhnt auch schon eine Polizeisirene und drei Polizeifahrzeuge kümmern sich um uns. Wir müssen alle einzeln unsere Kameras abgeben, die Bilder werden überprüft und alle Bilder vom Pentagon müssen gelöscht werden. Fotografieren ist seit dem 11. September verboten. Unsere freundliche Foto-Polizistin fordert sogar noch einen Kollegen an, der dann entscheiden soll, welche Bilder alle gelöscht werden müssen. Schwachsinn das Ganze, da zum Beispiel während des Feuerwerks am Freitag fotografieren erlaubt war. Aber da sich ja augenscheinlich mindestens 4 Cops der Pentagon Police nur dem Einhalten des Verbots widmen, scheint’s ja echt der Sicherheit dienlich zu sein ;-). Nach einer Viertel Stunde sind wir dann aber auch schon wieder auf dem Weg – zum Arlington Cemetery. Hier überlege ich mir erst noch, ob es nicht pietätlos wäre, wenn ich fotografiere. Aber als ich dann die Touristenmassen und die Sightseeing-Busse (!) auf dem Gelände sehe verwerfe ich meine Bedenken wieder. Übrigens hat jeder US-Soldat unter gewissen Voraussetzungen das Recht, auf diesem Friedhof begraben zu werden. Das Grab von JFK ist hier und es gibt hier das Grab des Namenlosen Soldaten, dass symbolische Bedeutung hat und vor dem 24h/365d ein Soldat auf und ab schreitet, allerdings nicht immer der Gleiche ;-) Im Anschluss ging es für uns dann aber wieder die 11 Stunden zurück nach Alpharetta. Angekommen sind wir dann schließlich auch erst ziemlich spät, so dass ich nur dreieinhalb Stunden Schlaf auf Montag hatte.

UndergroundDuck ToursBotschaftsvillaArlington Cemetery 2Tomb of the Unkowns 2StreifenhörnchenArlington Cemetery 4
 

Panama City Beach

Am vergangenen Wochenende haben wir, d.h. insgesamt 9 Leute, einen Roadtrip nach Panama City Beach unternommen. Gemeinsam wollten wir uns um 19.00 Uhr treffen, um dann gemeinsam als Konvoi die etwa sechsstündige Fahrt von unserem Treffpunkt in Alpharetta zu beginnen. Unseren Treffpunkt hatte ich mir am Vortag nur mal flüchtig auf der Karte angesehen, zu meinem großen Glück! Als ich nämlich Freitag nach der Arbeit daheim war und mir Telefonnummern und Route nochmal aus meinen (Online-)Mails schreiben wollte, musste ich feststellen, dass das Internet genau heute, jetzt und hier nicht funktioniert. Super! Also blieb mir nichts anderes übrig, als mal wieder nach Gefühl und auf gut Glück zum Treffpunkt zu finden. Mit je etwas Zufall und Verstand hats dann auch wieder hingehauen. Ich werde im Pontiac von Philipp und Verena mitfahren, ausserdem fährt noch Anish mit, der ebenfalls bei Siemens arbeitet und ursprünglich aus Indien kommt. Bevor wir aber losfahren, sind wir alle noch auf der Suche nach dem Portmonnaie von Philipp, das er, wie sich später herausstellt, wirklich verloren hat. Glück im Unglück aber, dass der Vater der Finderkinder ausgerechnet uns fragt, ob wir in der Wohnanlage wohnen und wohl den Besitzer des Geldbeutels kennen.
Nach dem Tanken der Autos gehts dann endlich los, in der Abendsonne Richtung Süden. Allerdings sagt der Wetterbericht für PCB mit 60% Wahrscheinlichkeit scattered thunderstorms voraus. Als wir dann das erste Mal an einer Raststätte versuchen, etwas zum Abendessen zu finden, regnet es. Der Subway hier sagt aber nicht allen so ganz zu, also fahren wir unverrichteter Dinge weiter, dafür haben wir uns wieder etwas über die geplante Fahrtroute ausgetauscht, die von Routenplaner und Navi jeweils unterschiedlich angegeben wurde. Aber nach einem stopover an einem Burger King um 11:30 pm kommen wir dann gegen 3 Uhr nachts in unserem Zielhotel an.

Unsere Nachhut2008-06-14_11-43_i5_3400-30.jpg2008-06-14_16-09_i5_3409-30.jpgGet togetherOldtimerSunset

Das Frühstück einige Stunden später besteht dann aus bagels statt Brötchen, gegessen wird auf und mit Einweggeschirr/-besteck. Danach brechen wir dann alle zum Strand auf. Der sehr feine Sand ist total weiß und sehr fein, das Meer azurblau und die Kulisse am beach mit den endlosen Hotels direkt hinter dem Strand ist einfach toll. Warum liegt Alpharetta eigentlich nicht in Florida?
Den Tag bis zum Abend verbringen wir fast ausschließlich am Strand. Zwischendurch brechen dann nur einige von uns mal kurz zu einer kleinen Einkaufsexpedition auf, um Essen7Trinken oder Strandsachen zu kaufen - ich kauf mir für wenige Dollars im WalMart nen kleinen Sonnenschirm und ein Schnorchelset in einem Strandladen. Morgen wollen wir dann nochmal an einen anderen Strand, der sich gut zum Schnorcheln eignen soll. Den abendlichen Startschuss zum Aufbruch vom Strand gibt dann der Himmel: Es kommt wunderschöner Wind auf und der Himmel wird ziemlich dunkel. Diesmal allerdings ist’s mehr Schein als Sein, kurz vorm Hotel gibts dann mal ein paar Tropfen, that’s it. Betrug!
Abends essen wir dann in einer Strandbar mehr oder weniger leckere Sachen. Ich fand es war nicht so der Bringer, andere fanden es toll. Das nächste Mal ess’ ich wieder Burger statt Salat.
Nach nem kurzen Strandspaziergang im Mondlicht sind wir dann noch einem Club gewesen, allerdings merken wir heute Abend doch die späte Ankunft von gestern noch in den Knochen.
Neuer Tag, neuer Strand. Diesmal in einem State Park, an dem man sogar an alten Wracks schnorcheln sollen kann. Zwar finden wir keine Wracks, dafür aber gibt es hier deutlich mehr Fische im Wasser als gestern. Beeindruckend, teilweise sind das riesige Schwärme kleiner putziger Fische. Es gibt auf jeden Fall ne Menge zu entdecken. Allerdings finde ich, dass das Salzwasser nach einer Weile schnorcheln und wenig im Magen zu leichter Übelkeit führt.

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Etwa gegen 15:00 Uhr fahren wir dann nochmal zu Wendy’s bevor wir uns dann wieder ins Auto Richtung Georgia setzen. Nach einigen Meilen im Auto erleben wir dann aber doch noch einmal ein kräftiges Gewitter mit extremen Wolkenbruch. Wow! Gegen 23:20 Uhr ist unser Auto dann wieder in Alpharetta und ein echt schönes Wochenende geht zu Ende.

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